Interim Leadership — operative GTM-Führung mit vollem Mandat. Nicht nur beratend.
Thorsten Rhode übernimmt die Funktion — Entscheidungen, Teamaufbau, operative Umsetzung — von innen.
Volle Verantwortung auf Zeit — mit dem Ziel, die Organisation dauerhaft handlungsfähig zu machen.
Gespräch über Interim Leadership vereinbarenWas Interim bei Marqueteer bedeutet
Interim heißt bei marqueteer: Ich übernehme die Funktion. Nicht als Berater am Rand, sondern aktiv im Tagesgeschäft.
Das bedeutet: Thorsten Rhode sitzt nicht am Tisch, um Empfehlungen auszusprechen. Er sitzt am Tisch, um Verantwortung zu übernehmen — mit Mandat und dem Ziel, die Organisation nachhaltig zu stärken. Stakeholder-Interviews, Diagnose, Board-Präsentation, Phasenplan, Teamaufbau, Prozessinstallation, Ergebnis — dieselbe Person, geballter Kontext, kein Übergabe-Briefing.
Der Unterschied zu einem Berater ist strukturell: Ein Berater liefert Empfehlungen, die ein anderes Team umsetzen muss. Ein Interim-Operator trägt die Verantwortung für das Ergebnis — und ist so lange dabei, bis das Ergebnis steht.
Was ein Interim-Mandat umfasst
Keine zwei Interim-Mandate sind exakt gleich. Aber das Muster ist konsistent:
- Diagnose zuerst — erst die Bestandsaufnahme der gesamten Go-To-Market Value Chain, dann der Plan. Was ist das eigentliche Problem — und wo liegt es wirklich?
- Phasenbasierter Plan für die GF — kein Marketing-Deck. Ein Wachstumsplan mit Prioritäten, Zeitrahmen, Ressourcenbedarf und messbaren Ergebnissen, der auch vor Investoren und Beirat besteht.
- Operative Umsetzung — Thorsten Rhode setzt Entscheidungen um, trainiert das Team, koordiniert Agenturen und externe Partner, und sorgt dafür, dass der Plan die Realität überlebt.
- Teamaufbau und Nachfolge — wo nötig, werden Rollen (neu) definiert, Stellen besetzt und interne Kompetenzen aufgebaut. Das Engagement ist darauf ausgelegt, sich selbst überflüssig zu machen.
- Messung und Reporting — Dashboards, KPIs und Reporting-Strukturen, die das interne Team nach dem Engagement eigenständig weiterführen kann.
Aus der Praxis
PE-backed Hersteller (Medizinische Hilfsmittel), 6 Länder
Fast zwei Jahre als Mitglied der Geschäftsleitung. Das Mandat begann mit einer Diagnose: ein B2B-Vertriebssystem, das für eine neue Produktkategorie — ein Verbraucherprodukt im Wettbewerb mit Elektro-Treppenliften — grundlegend ungeeignet war. Was folgte, war eine vollständige B2B-zu-B2C-Transformation: neue Verkaufskanäle, digitale Lead-Generierung, Teamaufbau für Consumer-Engagement, Marketing-Koordination über mehrere europäishe Länder, und ein ROI-positives digitales Lead-Modell innerhalb von zwölf Monaten nach Aufbau einer völlig neuen Produktkategorie.
Premium-Teemarke, 200+ Jahre
Fünfzehn Monate Interim-Führung im Produktmanagement. Die Funktion hatte keine strategische Leitung, keine Innovationspipeline, keine datengestützte Entscheidungsgrundlage. Das Engagement lieferte: Neuaufbau der Innovationspipeline mit aktiven Produktinitiativen, PowerBI-gestützte Portfolioanalyse auf Deckungsbeitragsbasis, Restrukturierung des Produktteams mit klaren Rollen und KPIs — und als strukturierten Abschluss die Einstellung eines Senior Product Managers als Nachfolger, der die Transformation eigenständig weitertrug.
Interim statt Festanstellung — die Entscheidungslogik
Ein CMO-Suchprozess dauert vier bis sechs Monate. Eine Fehlbesetzung auf dieser Ebene kostet €250–350K — inklusive Abfindung und verlorener Zeit. Und eine Festanstellung macht Sinn, wenn das Unternehmen eine langfristige, stabile Marketingfunktion braucht — und weiß, wie diese aussehen soll.
Das ist nicht immer der Fall. Für Unternehmen in Transformation — Markteintritt, Akquisitionsintegration, Produktkategorie-Launch, Go-to-Market-Neuausrichtung — passt der Interim-Ansatz besser zur Form der Herausforderung. Der Bedarf ist akut, das Zeitfenster ist definiert, und das Engagement sollte die Fähigkeit aufbauen, die Organisation eigenständig weiterzuführen.
Das ist kein billigerer Ersatz für eine Festanstellung. Es ist eine risikojustierte Alternative mit definiertem Ergebnis — und einer Methodik, die dafür ausgelegt ist, sich selbst überflüssig zu machen.
Das Engagement ist von Anfang an auf sein Ende ausgelegt
Jedes Interim-Mandat bei marqueteer wird so gebaut, dass die Organisation es nicht mehr braucht, wenn es endet. Das ist kein Nebeneffekt — es ist das Ziel.
Das bedeutet: Neueinstellungen werden getätigt, um die Arbeit nach dem Engagement weiterzuführen. Prozesse werden installiert, damit Entscheidungen ohne externe Hilfe getroffen werden können. Teams werden entwickelt, Rollen definiert, KPIs verankert. Das Engagement baut die Struktur, installiert die Werkzeuge, entwickelt die Menschen — und macht sich redundant.
Für PE-Investoren bedeutet das: Das Engagement steigert den Unternehmenswert — es wird nicht zur wiederkehrenden Kostenposition.
Honorar
Interim-Mandate werden meist als Projekthonorar oder Retainer strukturiert — definierter Umfang, vereinbartes Ergebnis, fester Preis. Umfang und Honorar werden im Erstgespräch gemeinsam geklärt.
Jetzt ist selten der falsche Zeitpunkt.
Interim-Mandate starten dann, wenn der Bedarf akut ist — nicht wenn er komfortabel ist. Das erste Gespräch klärt, ob die Situation zu dem passt, was marqueteer liefern kann, und in welchem Zeitrahmen ein Engagement starten könnte.