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Fünf Mandate. Fünf Ausgangssituationen. Eine Methodik.

Die Arbeit von marqueteer sieht je nach Situation anders aus. Konstant bleiben Diagnose, operative Tiefe und der Anspruch, dass die Fähigkeit im Unternehmen bleibt.

Kein Engagement gleicht dem anderen. Was konstant bleibt: die Methodik, die operative Tiefe und das Ziel, dass die Organisation nach dem Mandat allein weiterkommt.

Die folgenden Mandate sind repräsentativ für die Bandbreite der Arbeit — nach Branche, Unternehmensgröße, Einstiegsformat und Ausgangssituation.

Ausgewählte Mandate

Jedes Mandat beginnt anders. Die folgenden Beispiele zeigen, welche Struktur danach im Unternehmen bleibt.

Leadership — fast 2 Jahre auf Geschäftsleitungs-Ebene

PE-backed Premiumhersteller, Healthcare/Mobilität, international

Starker B2B-Vertrieb über den Fachhandel. Kein direkter Weg zum Endverbraucher. Neue Produktkategorie im Portfolio ohne bestehende Marktinfrastruktur.

Die Diagnose zeigte schnell: Das Problem lag nicht im Marketing. Es lag im Go-to-Market-Modell selbst — ein reines B2B-System, das für eine neue, endverbraucherorientierte Produktkategorie grundlegend ungeeignet war. Nicht optimieren. Neu bauen.

  • Internationales Marketing in sechs Ländern koordiniert.
  • ROI-positiver digitaler Lead-Aufbau innerhalb von zwölf Monaten für eine Produktkategorie, die es vorher nicht gab.
  • Dedizierter Marketing Manager für digitale Konversion eingestellt; Sales-Team erweitert.

Interim Leadership — 15 Monate

Produktmanagement-Neuaufstellung bei einer 200-jährigen Premiummarke

Produktmanagement ohne strategischen Rahmen. Keine datengestützte Portfolio-Entscheidungslogik. Innovationspipeline nicht vorhanden.

Die erste Portfolio-Analyse nach Deckungsbeitrag zeichnete ein völlig anderes Bild als die interne Wahrnehmung. Produkte, die als "Kerngeschäft" galten, trugen kaum zur Marge bei. Und ein Segment, das niemand auf dem Schirm hatte, war der eigentliche Wachstumstreiber.

  • Daten-basierte Portfolio-Analyse — ersetzt subjektive Entscheidungen durch beitragsmargenbasierte Transparenz.
  • Aktive Innovationspipeline aufgebaut: zwei Initiativen innerhalb von zwei Monaten nach Etablierung des Prozesses gestartet.
  • Senior Product Lead als direkter Nachfolger eingestellt und eingearbeitet.

Interim Leadership / Strategisches Mandat

Geschäftsentwicklungspotenzial bei einem Spezialitätenimporteur

Starkes Kernsortiment, aber Vertriebsstruktur schöpft vorhandene Marktchancen nicht ab. Positionierungsfrage als Einstiegspunkt.

Der Einstieg war eine Umsatz-pro-Kunde-Analyse. Was sie offenlegte: Die Vertriebsteams arbeiteten in Strukturen, die die vorhandenen Marktchancen strukturell nicht erkennen konnten. 20 Mio. USD Potenzial — unsichtbar, weil niemand die richtige Frage gestellt hatte.

  • Positionierungsarchitektur entwickelt, die Vertrieb, Produktportfolio und Zielgruppen zusammenführt.
  • Strukturierte GTM-Grundlage für weiteres Wachstum gelegt.

Interim / Projektbasiert — Marketing Director-Mandat

GTM-Architektur für regionaler Lebensmitteleinzelhändler, USA, ~300 Mio. Umsatz

Marketingaktivitäten in Silos. Wochenprospekte, POS, Social Media und Loyalty App liefen ohne gemeinsame strategische Architektur. Junges Marketingteam ohne Senior-Führung.

Fünf Marketing-Kanäle, keiner sprach mit dem anderen. Das Team war jung und motiviert — aber es fehlte eine gemeinsame Sprache für Marketingentscheidungen. Jeder Kanal optimierte für sich. Niemand sah das Gesamtbild.

  • Team trainiert, kreative Briefing-Prozesse eingeführt, integriertes Kanalplanning etabliert
  • Sechsstelliges Umsatzwachstum im ersten Monat nach Einführung der integrierten Strategie

Fractional Leadership — 3 Monate

GTM-System für Premium-Nahrungsergänzungsmarke, zweistelliges Wachstum

Zweistelliges Wachstum, aber kein strategischer Rahmen. Junges Marketingteam ohne Führung. Produktentwicklung ohne strukturierte Roadmap.

Zweistelliges Wachstum — aber niemand konnte genau sagen, warum. Keine Roadmap, keine KPIs, keine Entscheidungsstruktur. Der Erfolg kam trotz der Organisation, nicht wegen ihr. Die Frage war nicht, ob das Wachstum weitergeht — sondern wie lange noch.

  • Drei-Jahres-Produktroadmap erstellt.
  • NPD-Tracking-Dashboard aufgebaut — Deliverables, Zeitpläne, Verantwortlichkeiten.
  • Teamrollen neu strukturiert, KPIs definiert, Gehalts- und Bonusstruktur überarbeitet.
  • KI als Sparringspartner in der Produktentwicklung eingesetzt — Kategorie-Research beschleunigt.

Unterm Strich

Das Muster - über alle Mandate hinweg:

Kein Mandat beginnt mit einem fertigen Plan. Jedes beginnt mit einer ehrlichen Diagnose entlang der Go-To-Market Value Chain. Was konstant ist:

  • Die Person, die diagnostiziert, setzt auch um — kein Briefing-Übergabe-Risiko.
  • Das Engagement ist von Anfang an auf Exit ausgelegt — Strukturen, Prozesse und Teams, die danach selbständig funktionieren.
  • Das Honorar ist projektbasiert — definierter Umfang, definiertes Ergebnis, kein offener Retainer.

Ihre Situation ist einzigartig. Die Methodik ist erprobt.

30 Minuten — Thorsten Rhode hört sich Ihre Ausgangslage an und gibt eine erste Einschätzung, ob und wie marqueteer helfen kann.